Ein Tag im Leben eines FSJlers

Nachdem wir uns schon in der Vergangenheit mit dem weiteren Werdegang nach dem Abitur beschäftigt haben, wollen wir euch heute eine neue Option vorstellen: Das FSJ. Dazu haben wir ein Interview mit Frau Schmied, einer unserer aktuellen FSJlerinnen am Pückler-Gymnasium, geführt. Wichtig zu beachten ist, dass dieser Einblick hauptsächlich für ein FSJ an einer Schule gilt und somit nur teilweise auf andere Bereiche, wie das FSJ in der Pflege oder in einer Kita, übertragen werden kann.

Bevor man sich jedoch in den neuen Alltag des freien sozialen Jahres begibt, muss man erstmal einen Vertrag unterschreiben. Frau Schmied erläutert, dass im Falle des FSJs an einer Schule sich die Aufgaben meistens auf das Abhalten von Vertretungsstunden oder auf die Beaufsichtigung von Nachschreibern belaufen.

Die FSJler unserer Schule kommen früh am Morgen gegen 7.30 Uhr zum Büro des stellvertretenden Schulleiters und werden über den aktuellen Vertretungsplan informiert und in welchen Fächern sie wann einspringen müssen. In den Vertretungsstunden geben sie dann die Aufgabenstellungen aus und unterstützen ab und zu die Schüler. Manchmal stehe aber auch Improvisation auf dem Programm, so Frau Schmied. Dies sei meistens der Fall, wenn Lehrer so plötzlich ausfallen, dass sie keine Aufgaben übermitteln können. Eine besondere Herausforderung für FSJler stellen unruhige Klassen dar, die die FSJler (noch) nicht als Autoritätspersonen anerkennen. Aber natürlich gibt es auch positive Beispiele. So freut sich Frau Schmied sehr, wenn sie merke, dass die Schüler das Thema dank ihrer Erklärung verstanden haben.

Selbst wenn eine Vertretungsstunde mal nicht positiv ablaufe, können die FSJler immer zu Lehrkräften gehen, um Hilfe zu erfragen, so Frau Schmied. Nach dem Beaufsichtigen der Nachschreiberstunde, endet der Tag um 16 Uhr. Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten und Aufgaben, die den Tag im FSJ füllen können: So kann Nachhilfe oder etwas im Rahmen des Ganztags angeboten werden. Häufig unterstützen FSJler auch im Sekretariat oder helfen bei der Organisation, z.B. von sportlichen Veranstaltungen.

Als FSJler erhält man von dem Träger, in dem Fall von Frau Schmied die „ijgd“, ein monatliches Taschengeld für das Jahr. Die meisten jungen Menschen absolvieren ein Jahr das FSJ, dabei kann dies aber bei neuen Ausbildungs- oder Studienchancen auch verkürzt werden. Während des FSJs kann man für Bewerbungsgespräche oder Aufnahmeverfahren freigestellt werden. Frau Schmied möchte im Anschluss an ihr FSJ das Lehramtsstudium aufnehmen und muss hierfür z.B. Tests durchlaufen. Außerdem wissenswert ist, dass man als FSJler den Studentenrabatt auf die Bahnkarte bekommt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass ein FSJ eine hervorragende Möglichkeit ist, um den Beruf des Lehrers besser kennenzulernen, Erfahrung zu sammeln und um seine Persönlichkeit beim Umgang mit vielen verschiedenen Kindern und Jugendlichen zu stärken. Vielen Dank an Frau Schmied für das spannende Interview!

Die Ausbildung zum Schulsanitäter (SSD): Lohnt es sich?

Bei der Schulsanitäterausbildung, die dieses Jahr vom 25.03. bis zum 27.03. ging, wurde gelernt, wie man sich bei Notfällen verhält, an Testfragen geknobelt und bei so manchen Fallbeispielen der Umgang mit Patienten geübt. Doch wie viel lernt man für sich persönlich? Genau darum soll es im Folgenden gehen.

Zu den Themenbereichen, in denen die Kinder unterrichtet wurden, zählen das Wählen des Notrufs, der Umgang mit Patienten und das Durchspielen möglicher Szenarien, wie z.B die Versorgung von (Platz-)Wunden oder von weiteren Sportunfällen, eines Schlaganfalls oder eines Hitzschlags. Die Schülerinnen und Schüler konnten lernen, wie man einen Bodycheck korrekt durchführt und viele weitere spannende Dinge rund um die Notfallversorgung.

Der SSD selbst erklärt, dass er großen Wert darauf lege, Kindern beizubringen, wie man sich im Notfall verhalte und Erste Hilfe leiste. Leider kommt es oft vor, dass Menschen einen Notfall nicht richtig erkennen, nicht helfen oder, wenn sie Hilfe leisten wollen, nicht wissen, was sie tun sollen. Daran will der SSD etwas ändern.

Damit die Kinder sich das Wissen leichter behalten, wurde an den ersten beiden Tagen der diesjährigen Ausbildung das Theoriewissen in einem Hefter notiert und die Praxis im Anschluss durchgeführt. Am dritten Tag konnte man sein Wissen gleich präsentieren, denn es startete mit einer theoretischen Prüfung, die glücklicherweise jeder bestand.

Nach dieser folgten die Fallbeispiele. Hier durften die Schüler in Gruppen Patienten, die von Mitgliedern des SSD gespielt wurden, versorgen und damit ihr Können beweisen. Am Ende der Ausbildung erhielten die Kinder auch Geschenke, wie zum Beispiel Sticker mit hilfreichen Tipps rund ums Thema Erste Hilfe.

Nach dem Abschluss der Ausbildung dürfen die Schülerinnen und Schüler als Schulsanitäter tätig sein. Jedoch muss sich jedes Kind informieren, wie es an der Schule zum Einsatz gerufen wird. Schlussendlich muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er die Ausbildung machen möchte, allerdings bin ich, als Teilnehmerin des Seminars, davon überzeugt, dass es sich auf jeden Fall lohnt, diese Ausbildung zu machen, für die Tätigkeit im Schulsanitätsdienst selbst, aber auch im Alltag.

Das Kino ist los – das Abiprogramm „Abiversal“

Am 11. April fand der diesjährige Abistreich statt. Bereits in der vorherigen Woche wanderten allerlei untypisch gekleidete Figuren durch unsere Schule. Die diesjährigen Themen „Verschlafen“, „Anfangsbuchstabe“, „Kindheitsheld“ und „Kiez“ wurden allesamt grandios umgesetzt und sorgten garantiert für den ein oder anderen Lacher.

Am vorletztem Donnerstag war es dann so weit. Vor Schulbeginn warteten schon die Abiturienten mit Lippenstiften, Wasserpistolen und Glitzer vor den Toren der Schule. Nachdem man sich einen Weg durch Barrieren aus Absperrbändern und Frischhaltefolien gebahnt hatte, konnte man das diesjährige Ausmaß der „Umdekorierungen“ im Schulgebäude bewundern. Von den klassischen Tests, Mitschriften und Schnüren auf dem Boden, über die Blockaden durch Stühle und Tische, Zahnpasta an den Türklingen, Kommentaren in den Sanitäranlagen bis hin zu bearbeiteten Fotos von Lehrkräften war alles mit dabei.

Nach den ersten zwei Unterrichtsstunden, inklusive einer kleinen Unterbrechung aufgrund einer Polonäse lauthalssingender Abiturienten, stand dann das Highlight an – das Abiprogramm. Getreu dem Motto „Abiversal“ (eine Anspielung auf die Filmproduktionsfirma „Universal“), begann es mit der Wahl des Films. Hierzu mussten zwei Lehrerteams Filme anhand eines Soundtracks oder eines Zitates erkennen. Doch das Kino, in dem sich die Lehrer befanden, hatte einen Haken: Nur ein Team konnte es am Ende verlassen. Und so spielten die Teams in zahlreichen Minispielen wie Spickersuchen, Bobby-Car-Rennen, Lehrerzitatezuordnen sowie einem Funfact-Quiz rund um Filme und Kinos. Zwischendurch wurden die Minispiele immer Mal wieder aufgrund von „Werbeunterbrechungen“ in Form von Tänzen pausiert.

So schön die Idee und die Entwicklung des Programms auch war, hatte es doch einige Ecken und Kanten. Der wohl größte Punkt ist die Mikrofonqualität. Bereits in der ersten Reihe hatte man gehörige Probleme das Gesagte zu verstehen. Weitere Kritikpunkte sind z.B. die nicht ausreichende Sicht auf die Bobby-Car-Rennstrecke, die sehr ruhige Moderationsart oder die doch eher unfaire Verteilung der Punkte. So hat man beim ersten Minispiel beim Filmerraten für jede richtige Antwort zwei Punkte erhalten und mit Hilfe einen Punkt. Bei den restlichen Minispielen gab es aber nur je Spiel einen Punkt. So entstand ein Ungleichgewicht, welches nicht mehr aufgeholt werden konnte.

Unterm Strich war es eine gute Idee und man merkt, dass sich Gedanken gemacht wurden, allerdings ließ die Organisation im Allgemeinen zu wünschen übrig. Trotz allem wünschen wir den Abituren natürlich viel Erfolg bei ihren derzeitigen Prüfungen und einen erfolgreichen Start in ihr neues Leben ohne Schule, aber man sieht sich ja immer zwei Mal im Leben.

Meinung BILDEN

Im Rahmen der Vorbereitung auf das schriftliche Abitur in Brandenburg steht im Deutschunterricht der Schwerpunkt „Sprache in politisch-gesellschaftlichen Verwendungszusammenhängen“ im Mittelpunkt. Hierzu formulierte die Schülerin Louise Herow aus der 11. Klasse folgenden Kommentar, in dem sie die alltägliche Verwendung von Sprache, vor allem durch Gleichaltrige, gesellschafskritisch thematisiert. Sie stellt dar, wie Kraftausdrücke und Beleidigungen den täglichen Sprachgebrauch unreflektiert begleiten. Louise unterscheidet zudem in „ehrlich, direkte Sprache sowie die unehrliche, gelogene Sprache“ und erörtert deren Bedeutung unter Einbezug mehrerer Quellen. So plädiert sie für mehr politische Korrektheit bei der Sprachverwendung. Folgend könnt Ihr und können Sie ihren Kommentar lesen:

 

Neger statt Afroamerikaner, dummer Krüppel statt älterer Herr – In unserem Sprachgebrauch fehlt die politische Korrektheit!

,,Du Neger, du Ausländer, du gehörst nicht hier her, Schwuchtel, Schlampe, du scheiß Downie“, und die Liste dieser scheußlichen, herabwürdigen Wörter geht noch endlos weiter. Jedes Mal aufs Neue sitze ich kopfschüttelnd und von der Wut überströmt vor meinem Handy, auf dem ich täglich diese Begriffe im Internet lesen muss oder sogar, wenn ich durch den Schulflur an 9.-Klässlern, die teilweise noch nicht einmal ansatzweise die abscheuliche Bedeutung dieser Bezeichnungen verstanden haben, vorbeilaufen muss.

,,Du Hurensohn“ wird zu seinem Kumpel gesagt, wenn er dir auf die Nerven geht oder einen dummen Spruch rausgehauen hat – du Hurensohn. Fassungslos von dem Sprachgebrauch, den sich selbst bereits 13-Jährige angeeignet haben, und dem Versäumnis, das die heutige Gesellschaft aufgetischt hat, indem Einwanderer und Flüchtende als Ausländer, Afroamerikaner heutzutage noch immer als Neger und sogar körperlich Beeinträchtigte als behindert oder unfähig betitelt werden, sollten wir alle sein – sind wir aber nicht. Denn noch immer werden solche Bezeichnungen von meist unwissenden und ahnungslosen Menschen verwendet, um andere zu diskriminieren oder zu verunsichern – und das meist sogar kontextlos.

Unser weiser Duden, den sich fast die Hälfte der Gesellschaft mal durchlesen sollte, definiert die politisch korrekte Sprache als eine Einstellung, die jegliche Ausdrucksweisen ablehnt, durch die jemand aufgrund seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung und selbst seiner sexuellen Neigung diskriminiert wird. Die Anzahl dieser Menschen, die diese Begriffe fast schon täglich verwenden, steigt von Woche zu Woche immer mehr, aber wieso?

Wieso müssen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe immer als Schwarzer oder verbrannter Keks, körperlich Beeinträchtigte immer noch als Spasti und selbst ältere Leute noch immer als altes Pack bezeichnet werden? Ob es eine politisch korrekte Sprache geben sollte, ist ein Thema, das viele verschiedene Meinungen hervorruft und kontrovers diskutiert wird. In Deutschland hat sich das Bewusstsein für eine politisch korrekte und weniger verletzende Sprache immer mehr ins Gedächtnis der Menschen eingenistet. Aus dem Negerkuss wurde der etwas harmlosere „Schokokuss“ und Behinderte gelten jetzt als „anders befähigt“.

Dieser Meinung ist Lisa Kleine (Material 1: Vom Neger zum Afroamerikaner: Brauchen wir eine politisch korrekte Sprache?, 2014) und gleichzeitig auch Ich, denn noch immer gibt es Menschen, die auf politisch korrekte und angemessene Begriffe zur Umschreibung spezifischer Individuen ihren Allerwertesten draufsetzen. Sie verwenden Begriffe wie „Schlampe“, „Neger“ oder auch „Zigeuner“, als wären es alltägliche Wörter, die gleichzeitig ein fester Bestandteil ihres Wortschatzes sind und vielen Menschen ist genau das auch noch ziemlich egal.

Dieses Problem in der heutigen Gesellschaft stellt Material 4: Allensbachumfrage zur Akzeptanz von Tabu-Wörtern 2008, in einer Übersicht über die Nutzung bestimmter Schimpfwörter dar. Damit ist doch für mich also klar, dass die Gesellschaft sich doch endlich dem politisch korrekten Sprachgebrauch, zur Umschreibung einer spezifischen Person, anpassen soll. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder hitzige Diskussionen über die Entfernung bestimmter Wörter aus Kinderbüchern. Das berichtete die BILD mit einer Umfrage, in der rund 40% für die Entfernung von Wörtern wie „Zigeuner“ oder „Neger“ aus Kinderbüchern stimmten.

Viele sind jedoch der Meinung, dass spezielle Individuen nicht durch ein überarbeitetes bzw. weniger verletzendes Vokabular geheilt werden. Ein älterer Mensch denkt also nicht positiver über seine Gebrechlichkeit nach, indem man ihn als „Senior“ bezeichnet, was jedoch ein weniger harmloser Begriff für „alter Opi“ sein soll. Des Weiteren sind viele der Meinung, dass es für die Umschreibung beispielsweise von ausländischen Menschen zwei Sprachen geben würde, die ehrlich, direkte Sprache sowie die unehrliche, gelogene Sprache.

Da heißt es dann also in der unehrlichen, gelogenen Sprache von manchen Leuten: Die Person mit Migrationshintergrund, doch eigentlich meint man damit schlicht und einfach: Dee Ausländer. Jedoch muss man bedenken, dass man einen Menschen nicht nach seiner körperlichen Beeinträchtigung oder gar seiner Herkunft definieren kann. Das verdeutlicht auch nochmal Material 3: Behindertes Cartoon, Phil Hubbe, das aussagt, dass körperlich Beeinträchtigte keine weitere Betitlung als ihren normalen Namen benötigen. 

Gleichzeitig ist auch gemeint, dass kein Mensch über seine Unzulänglichkeiten definiert werden sollte. Dem stimme ich ebenfalls zu und deshalb vertrete ich die Ansicht, dass es eine politisch korrekte Sprache geben sollte, denn hierbei geht es lediglich um die Empathie und Akzeptanz anderer Menschen in der Gesellschaft. Gemeint sind damit beispielsweise Menschen, die aus ihrem Land aufgrund von Krieg geflohen sind und versuchen, sich ein neues Leben anderswo aufzubauen, doch dies nicht können, wenn sie nicht akzeptiert werden. Des Weiteren sagt die Herkunft, Hautfarbe oder auch das Verhalten nichts über eine Person aus, weshalb andere Menschen nicht das Recht besitzen, jemanden mit solchen Begriffen zu betiteln.

Anderseits sagen viele jedoch, dass eine politisch korrekte Sprache die Meinungsfreiheit und das Recht auf Kritik einschränkt, weswegen man beispielsweise aufpassen muss, wie man mit einer Person mit Migrationshintergrund korrekt und angemessen spricht. Bei der Verwendung einer politisch korrekten Sprache geht es jedoch lediglich um die Sicherung von Konflikten, Diskriminierungen oder rassistischen Äußerungen in Diskussionen oder gar in der Öffentlichkeit, indem man einfach sachlich und ohne Wertung miteinander umgeht.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass viele Faktoren für die Verwendung einer politisch korrekten Sprache sprechen, denn dadurch werden viele Menschen vor Diskriminierungen oder verletzenden Äußerungen geschützt. Es muss also eine politisch korrekte Sprache geben, um viele Menschen zu schützen, denn es geht hierbei lediglich darum, dass Menschen sich gegenseitig akzeptieren, wobei es egal ist, welche Hautfarbe der eine und welche Herkunft der andere hat. Des Weiteren würde dadurch die Anzahl derer, die mit diesen Begriffen täglich um sich werfen, ohne eigentlich zu wissen, inwiefern sie bestimmten Menschen damit schaden, drastisch sinken.

Liebe Gesellschaft, seht bitte endlich ein, dass diese Bezeichnungen nicht mehr in unseren Sprachgebrauch gehören und gleichzeitig sollen sich einige von euch mal effektiv mit der Bedeutung dieser Wörter auseinandersetzen, bevor ihr diese in den Mund nehmt.

Louise Herow

Vom Schul- ins Katzenhaus

Am Mittwoch, dem 21.02.2024, ging es für die Klassen 5M und 7/4 zur Kinderoper „Das Katzenhaus“ im Piccolo-Theater. In einer Stunde konnten die Schülerinnen und Schüler das musikalische Schauspiel verfolgen, welches vor allem die Unterschiede von Arm und Reich darstellen sollte. Das „Märchen in Versen“ von Samuil Marschak, welches im Jahr 1957 entstand, hat eine moderne Botschaft: Reichtum macht nicht unbedingt einen guten Menschen aus. Mit Humor, farbenfrohen Kostümen und lebendiger szenischer Darstellung konnten auch die Lernenden die manchmal etwas schwierige musikalische Gattung gut verfolgen. Für die 5. Klasse wird das Stück zum Anlass genommen, um selbst im Unterricht ein Theaterstück zu produzieren. So können auch die Schülerinnen und Schüler ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.

Abitur – und was dann?

Am 30. Januar 2024 hatte die Jahrgangsstufe 11 im Rahmen eines berufs- und studienorientierenden Wissenschaftstages die Möglichkeit, sich aus einer Auswahl verschiedener Berufs- sowie Studienlaufbahnen zwei Vorträge anzuhören, um eine bessere Vorstellung von den möglichen Wegen nach dem Schulabschluss zu bekommen. Um die Angebote spezifisch für die Schülerinnen und Schüler zu gestalten, konnten diese aus sechs unterschiedlichen Referenten und deren jeweiligen Themen wählen. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich dabei nicht um eine personalisierte Berufsberatung handelte, wie sie regelmäßig bei Frau Heidrich im A-Haus möglich ist. Außerdem sollte das wissenschaftliche Arbeiten sowie Praxisbezug vermittelt werden.

Eine Option war die „Duale Karriere - Augen auf bei der Berufswahl“. Dieser Vortrag über duale Studiengänge und Ausbildungen wurde von Frau Schwarz geleitet. Inhaltlich wurden Trends, Einflussfaktoren sowie die Motivation bei der Berufswahl hinterfragt. Außerdem erklärte Frau Schwarz, wie man wichtige Kontakte knüpft und wie die Struktur von Recruiting-Plattformen  aufgebaut ist. Das richtige Bewerben konnte man auf eine spielerische Weise bei Frau Heinrich von der Agentur für Arbeit lernen. Hier wurden in Gruppen fremde Bewerbungen begutachtet und aus der Sicht eines Personalers bewertet. In der Station von Herr Dr. Felgentreff lernte man, in welchem Sinne alle Stationen des Lebens mit Informatik zu tun haben. Des Weiteren fand man heraus, wie man damit umgehen soll, wenn man im Studium merkt, dass es doch nichts für einen ist und dass es okay ist, sich im Leben mehrmals beruflich umzuorientieren. Die „Karriereberatung der Bundeswehr Cottbus“ war der Titel der vierten Station, bei der die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse alles rund um die fünfzig Ausbildungsberufe und über vierzig verschiedene Studiengänge der Bundeswehr lernten. Zudem stelle Frau Melnikoff sowohl den Beruf als Soldatin/Soldat, als auch einen Beruf in der Verwaltung der Bundeswehr vor. Zusätzlich wurde der freiwillige Wehrdienst beworben. Der vorletzte Vortrag widmete sich dem Thema der Ausbildung zur Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen. Hierbei gab Frau Rylko dem 11. Jahrgang einen Überblick über einen der größten Arbeitsgeber in unserer Region, dem CTK Cottbus. An der sechsten und somit letzten Station berichtete Herr Seidlitz über die Handlungsfelder und Möglichkeiten bei der Siemens AG. Hierzu stellten einige Kollegen von Herrn Seidlitz ihren Standort in Berlin sowie mögliche duale Studiengänge vor. Herr Seidlitz hingegen präsentierte seinen Arbeitsplatz in Chemnitz sowie seine persönlichen Erfahrungen aus der Ausbildung und dem Studium bei Siemens an der Hochschule.

Insgesamt hatten die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse wohl ein vielseitiges und vor allem interessantes Angebot, um ihren Berufswunsch neu zu formen, zu überdenken oder zu bekräftigen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei den Referenten bedanken, ohne die mancher vielleicht keine Zukunftsidee entwickelt hätte.

25 Jahre Volleyball Night Event

Am 26.01.2024 fand das diesjährige Volleyball Night Event statt – und es feierte sogar Jubiläum. Zum insgesamt 25. Mal traten die Klassenteams zusammen mit Lehrern, Eltern und anderen Verwandten gegeneinander an. Aber wer konnte die berüchtigten Medaillen am Ende gewinnen?

Doch vor den Podiumsplatzierungen soll ein Blick auf die Rahmenbedingungen geworfen werden. Bevor man sich um 17.30 Uhr in den Kampf um den Ball stürzen konnte, musste man sich bis zum 19.01.2024 bei den Sportlehrkräften gegen eine Gebühr von 12 € anmelden. Diese Gebühr wurde von den Veranstaltern zur Finanzierung der Preise genutzt. Zu den Organisatoren gehörten Herr Gerbig, der die Turnierorganisation ins Leben gerufen hat und das Turnier bewarb. Die Erstellung des Spielplanes für die 26 Mannschaften erfolgte durch eine Zusammenarbeit von Frau Ganske, Herrn Gerbig, Herrn Bischof, Herrn Wille sowie Herrn Wehner. Die Umsetzung des Turniers erfolgte größtenteils durch dieselben Lehrkräfte. So übernahmen sie beispielsweise die Anmeldung, die Leitung, die Ansagen während des Turniers, das Führen der Spielpläne sowie sie Zählung der Punkte.

Eine weitere Bedingung zur Anmeldung, war eine spezielle Zusammensetzung des Teams. Insgesamt mussten pro Mannschaft jeweils zwei Schülerinnen und zwei Schüler sowie eine Erwachsene und ein Erwachsener Bestandteil des Teams sein, wobei Auswechselspieler erlaubt waren, sofern die Konstellation auf dem Feld gleichblieb. Ein weiterer nennenswerter Aspekt ist, dass dieses Jahr erstmalig alle Spielpläne digital zur Verfügung standen, welche die Teilnehmer durch den Scan eines QR-Codes einsehen konnten. Auch für Verpflegung in Form von Kuchen, Muffins und Hotdogs war durch einen Kuchenbasar der 12. Klasse gesorgt worden.

Nach rund achteinhalb Stunden war es um 2.00 Uhr des Folgetages soweit – die Siegerehrung. Am Ende setze sich das Team „Mauer am Netz“ rund um Johanna, Liv, Steven und Christoph samt zwei Elternteilen gegen die Konkurrenten durch und gewannen Goldmedaillen, eine Torte sowie einen Mikasa-Volleyball. Aber auch die nächsten drei Plätze gingen nicht leer aus. Der 2. und 3. Platz erhielten ebenfalls Silber- bzw. Bronze-Medaillen sowie eine Torte. Der 4. Platz konnte sich ebenfalls über eine Torte freuen. Im Zuge der Siegerehrung wurde außerdem noch der Sportler des Jahres, Christoph aus der 12. Klasse, für seine hervorragenden sportlichen Leistungen während seiner Schullaufbahn am Pückler-Gymnasium, mit einem Volleyball ausgezeichnet.

Abschließend wollen wir uns bei allen Teilnehmern sowie bei den fleißigen Organisatoren bedanken, die das 25. Jubiläum des Volleyball Night Events erst zudem gemacht haben, was es war. 

Sprach-Bilder Bilder-Sprache

Poetisches von jungen Menschen des Pückler-Gymnasiums

"[...] Wort für Wort in diesem Buch ging jemandem durch den Kopf. Musste hinaus, wollte geteilt werden und wenn es nur in der Stille des Papiers verhallte, so reichte es doch in dem Moment vollkommen aus. [...]"

(aus 'Das Blaue (Notiz) Buch von Lara K., 16)

 

"[...] Je näher wir der Schule kamen, desto nervöser wurde ich. [...] Wir standen vor einer grau gestrichenen Schule, wo leicht der Putz abbröckelte. Der Schulhof wirkte leicht kahl [...]."

(Aus 'Mein Leben in Eichstätt' von Amelia E., 12)

 

Schüler können noch mehr, als Interpretationen und Erörterungen zu schreiben. Gedichte, Kurzgeschichten und Texte, die bei einem Poetry-Slam vorgetragen werden könnten, sammeln sich in der Anthologie des Pückler-Gymnasiums. „Das Buch ist durch das Engagement und Interesse einiger Schülerinnen entstanden, die ihre und andere Texte gerne als Buch in den Händen halten wollten“, erklärt die Mitautorin Lara. Es sei für Jeden etwas dabei, so die Schülerin.

Die Verfasserinnen der Texte sind dreizehn ehemalige und aktuelle Schülerinnen des Pückler-Gymnasiums. Alle waren oder sind noch immer Teil der AG 'Kreatives Schreiben' von Frau Hamann. Die Texte des Projekts wurden durch Frau Hamann und Frau Wehofsky, eine ehemalige Schülerin, begleitet. Die Kunstlehrerin Frau Jenzig hat die Illustration übernommen. Das Buch kann man im Tausch gegen eine Spende an den Schulförderverein bei Frau Jenzig und Frau Hamann erhalten. Diese Spende soll dann für zukünftige ähnliche Projekte eingesetzt werden. So unterstützt jeder Kauf die Kreativität der Pücker-SchülerInnen.

Dieses Buch wurde durch das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ finanziert. Das geht bei dem nächsten Buch leider nicht mehr. So hoffen Lara und ihre Mitautorinnen „auf großes Interesse und ein paar Spenden“. Hierzu meldet man sich am besten bei dem Schulförderverein.

Und damit man bereits einen kleinen Einblick bekommt, hat der Schülerblog ein paar Zitate zur Verfügung gestellt bekommen:

 

"Mach die Augen auf

Strecke den Kopf hinaus

Höre wie die Welt klingt

So fabelhaft wie sie bist du."

(Ohne Titel von Marie S., 15)

 

"Einatmen, ausatmen

Aufwachen, wach werden, aufstehen, Zähne putzen, Haare kämmen, zur Schule gehen

Einatmen, ausatmen [...]"

(aus 'Einatmen, ausatmen' von Greta M., 13)

So offen wie sonst nicht

Das diesjährige Werbeevent unserer Schule, der Tag der offenen Tür, fand am 10.01.2024 statt. Dort hatten die eventuellen Neuankömmlinge sowie deren Eltern und Verwandte die Möglichkeit, das A- und B-Gebäude sowie die Turnhalle zu besichtigen und an den unterschiedlichsten Stationen der verschiedenen Fächer das Pückler-Gymnasium besser kennenzulernen. Neu war dieses Jahr vor allem der Termin. So konnten nach Schulschluss die Interessenten unter der Woche das Gebäude aufsuchen, und nicht, wie bisher, an einem Samstag.

Im B-Gebäude wurden die Fächer Physik, Biologie, Chemie, Erdkunde und Mathematik vorgestellt. In Physik konnte man versuchen, die Magdeburger Halbkugeln zu trennen, die durch Luftdruck so stark aneinanderhalten, dass es nahezu unmöglich ist, diese auseinander zu bekommen. Im Fachbereich Chemie wurden vielerlei Experimente präsentiert. So konnte man mit ansehen, wie sich eine 5-Cent-Münze golden bzw. silbern verfärbte. In Biologie konnte man Zellen, wie z.B. die Zwiebelhautzelle, unter dem Mikroskop begutachten.

Auch im A-Haus gab es einige Stationen, wie z.B. Deutsch, LER, Musik sowie die Fremdsprachen Englisch, Latein, Französisch, Russisch und Spanisch und den Klassenraum der LuBK (Leistungs- und Begabungsklasse), zu sehen. Im Spanischraum haben die Besucher einen Vorgeschmack auf die Sprache durch ein paar Basisdialoge bekommen. Volleyballspiele aller Art konnte man sich während der Turnhallenbesichtigung ansehen.

Insgesamt war der Tag der offenen Tür ein voller Erfolg. Ein großes Dankeschön gilt nochmal den Lehrkräften sowie den zahlreichen Schüler/-innen, die das Werbeevent erst möglich gemacht haben.

Neues Profil = Andere Schule?

Namensänderungen von großen Konzernen gab es zuletzt öfter. Erst neulich wurde die Social Media Plattform ‚Twitter‘ in ‚X‘ umbenannt oder vor ein paar Jahren verwandelte sich ‚Facebook‘ in ‚Meta‘. Nun erhält das Profil des Pückler-Gymnasiums Cottbus mit der Bezeichnung ‚allgemeinbildendes humanistisches Gymnasium‘ einen neuen Anstrich.

Der Titel setzte sich in allen drei Gremien durch und wurde schließlich von der Schulkonferenz am 20.12.2023 verabschiedet. Die neue Profilbestimmung betrifft nicht das musisch-künstlerische Profil der LuBK-Klassen, die weiterhin der Instrumental- und Chorunterricht begleiten soll. Jedoch bieten sich durch die neue Schwerpunktsetzung für die Schule mehrere Möglichkeiten. Im Zuge der Digitalisierung ist eine Tablet-Klasse im Gespräch. Außerdem steht eine Kooperation mit der BTU in Aussicht. Des Weiteren würden auch Wettbewerbe im fremdsprachlichen sowie im sportlichen Bereich mehr gefördert werden.

Neben dem allgemeinbildenden humanistischen Profil war auch der Schwerpunkt Nachhaltigkeit im Gespräch. Hier sollen trotzdem inhaltliche Punkte herangezogen werden. So können sich Schüler künftig eventuell auf Projekte zur nachhaltigen Entwicklung, ein Halbleiterprojekt in Physik oder Projekte zur modernen Demokratie in politischer Bildung freuen.

Auch wenn es abzuwarten bleibt, inwiefern die Schule es schafft, die vorgenommenen Punkte umzusetzen und wie sehr sich die Schülerschaft für die verschiedenen Angebote engagiert, kann man sagen, dass die Profiländerung besonders aufgrund des Punktes der Digitalisierung ein sinnvoller Schritt war. Wir als Schülerblog hoffen, dass das Profil mit der Zeit eine konkretere Form annehmen kann, da es zu Beginn viele Möglichkeiten offen lässt.

Weihnachtsduft in jedem (Klassen)raum

Habt ihr auch schon zum zehntausendsten Mal „Last Chrismas“ von Wham gehört? Im Gegensatz zu der Version im Radio bietet die Schule auch in den letzten Tagen vor den Weihnachtsferien einige kreative Angebote. So wird es am 27.12.2023 ein Speck-Weg-Volleyballturnier geben, zu welchem ihr euch mit eurem Team, das aus mindestens zwei Frauen bestehen muss, anmelden könnt (pro Person 2€ Teilnahmegebühr). Am 27.12. trefft ihr euch dann ab 9.30 Uhr an der Turnhalle unseres Gymnasiums. Dort ist ebenfalls für Verpflegung gesorgt. Wenn ihr unter 18 Jahre alt seid, solltet ihr auch euren „Muttizettel“ nicht vergessen.

Natürlich stehen in den letzten Tagen des Jahres nicht nur sportliche Aktivitäten auf dem Programm. Am morgigen Donnerstag, den 21.12., präsentieren in der 3. und 4. Stunde die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8/1 wieder ein besinnliches Flurkonzert.

Weihnachtlich wird es auch in manchen Unterrichtsräumen, denn einige Klassen gehen einer Tradition nach, die die meisten von uns kennen sollten: Wichteln. Dazu gibt es häufig noch eine kleine Leckerei oder sogar ein Weihnachtsfrühstück und in manchen Klassen wird sogar mit den Lehrern gesungen oder Schüler tragen ein Gedicht vor.

In diesem Sinne wünschen wir euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf das all eure Jahresvorsätze in Erfüllung gehen werden. Wir vom Schülerblog haben unsererseits auch einige Jahresvorsätze. So wollen wir im nächsten Jahr eine Umfrage durchführen, um unsere Artikel schülerbezogener werden zu lassen.

Nachts in der Schule

Eine Lesenacht kann jeder, aber am Freitag, dem 24.11.2023, fand im Pückler-Gymnasium eine Radionacht statt. Die ARD bot von 20.00 bis 1.00 Uhr ein volles Programm mit Reportagen, Musik und mehreren Hörspielen an, die sich die Schüler der 5. Und 6. Klasse anhören konnten. Beide Klassen trafen sich gemeinsam in der Schule, bereiteten alles für die Übernachtung und das abendliche Buffet vor und freuten sich natürlich auf die Möglichkeit, ihre Zeit mit den Klassenkameraden einmal außerhalb des Unterrichts verbringen zu können.  

Natürlich konnte in der Zeit auch gebastelt, gemalt oder gespielt werden. Besonders letzteres und der ständige Austausch standen im Mittelpunkt. In mehreren Unterrichtsräumen wurden, unter anderem an den interaktiven Tafeln, die verschiedenen Angebote genutzt. Beliebt war auch das interaktive Hörspiel „Die Villa im Wald“ von Lisa Krumme, welches auch vom ARD bereitgestellt wurde und den Schülern die Möglichkeit bot, selbst zu entscheiden, wie es im nächsten Kapitel weitergeht.  

Die Radionacht ermöglichte somit wenig Schlaf, aber dafür viele spannende und lustige Eindrücke. Am nächsten Morgen wurden dann die Schüler, wenn auch etwas müde, von ihren Eltern abgeholt und hatten einiges zu berichten.  

Klassenfahrt nach Leipzig

Die Klassenfahrt der 8/1 führte sie in das faszinierende Leipzig. Vom 18. bis zum 22. September hatten sie die Gelegenheit, diese lebendige Stadt zu erkunden und unvergessliche Erlebnisse zu sammeln.

Die Reise begann am Montag mit der Zugfahrt zur einwohnerreichsten Stadt Sachsens. Nachdem die Klasse in Leipzig angekommen war, wurde die Unterkunft bezogen und es ging direkt weiter zur Erkundung. Die Klasse wurde von einer Stadtführerin durch die malerischen Straßen Leipzigs geführt. Dabei erfuhren sie viel Interessantes über die Geschichte und Kultur der Stadt. Am Dienstag besuchte die Klasse das Leipziger Panometer, einen Ort, der alle in vergangene Zeiten versetzte. Das beeindruckende 360-Grad-Panorama ließ sie den Tag des 11. Septembers etwas näher erleben. Anschließend erkundeten sie das imposante Völkerschlachtdenkmal, ein Zeugnis der Geschichte, dass allen die Bedeutung der Ereignisse von 1813 näherbrachte. An dritten Tag der Klassenfahrt war der Besuch des Freizeitparks Belantis angesagt. Spiel, Spaß und aufregende Fahrgeschäfte erwartete die Klasse an diesem Tag. Sie haben die Gelegenheit genutzt, ihre Ängste zu überwinden und das Adrenalin in ihren Adern zu spüren. Am Donnerstag erkundeten sie den Leipziger Zoo, wo sie exotische Tiere aus aller Welt bestaunen konnten. Anschließend begaben sie sich zur Aussichtsplattform des MDR-Gebäudes, von der aus sie einen atemberaubenden Blick über die Stadt Leipzig bei Nacht genießen konnten.

Die Klassenfahrt ging am Freitag, dem 22. September, zu Ende. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck machten sie sich auf den Heimweg, um diese unvergessliche Erfahrung mit ihren Familien und Freunden zu teilen.

Twenty vs. wild

In der diesjährigen Projektwoche wagten sich Schülerinnen und Schüler der 8/3 auf ein aufregendes Abenteuer in das Spreewald-Survivalcamp. Vom 18. bis 23. September erlebten sie eine Woche, die sie so schnell nicht vergessen werden.

Obwohl die Anreise per Fahrrad angedacht war, gestaltete sich diese vielfältiger als geahnt. Während der Großteil der Gruppe gemeinschaftlich mit dem Fahrrad anreiste, nutzten einige den Komfort eines Autos. Doch egal, wie sie ankamen, der erste Eindruck des Camps versprach bereits eine Klassenfahrt der anderen Art.

Statt eines Hotelzimmers gab es Zelte, statt eines Restaurants bereitete man sich das Essen selbst zu. Zuerst wurden die eigenen oder geliehenen Zelte aufgebaut. Das Duschen gestaltete sich als echte Herausforderung, da es bei manchen Duschen nur kaltes Wasser gab, aber das gehört eben zum Survival-Abenteuer dazu. Die Zubereitung der Mahlzeiten war wie vieles eine Gemeinschaftsaufgabe. So gab es immer eine Gruppe, die sich um den Abwasch kümmerte, genau wie es eine Gruppe gab, die ihre neu erlernte Fähigkeit, Feuer zu machen, nutze, um die Speisen zu kochen. In der Hinsicht waren frühs die schon fertiggebackenen Brötchen ein Highlight.

Doch die Teamaufgaben gingen weit über die Essenzubereitung hinaus. So schrieben einige tägliche Berichte, während andere kleine Lager bauten, um ihre Geschicklichkeit zu testen. Neben diesen Kleingruppenaufgaben gab es natürlich auch Klassenchallenges, wie z.B. das gemeinschaftliche Balancieren auf Balken. 

Zu einem echten Survival-Abenteuer gehören natürlich Qutdoor-Aktivitäten, welche die 8/3 reichlich unternahm. Neben klassischen Wanderungen durch die Calauer Schweiz gab es zwei Highlights: Paddeln und eine Falkenshow. Das Paddeln auf der Spree erwies sich für manche zwar als wahre Herausforderung, jedoch wuchs trotz Momenten des Streits und der Anstrengung die Klasse enger zusammen. Bei der Falkenshow konnte die 8/3 drei verschiedene Falken, eine Schleiereule und einen Uhu bewundern, woran sie sich sicherlich noch lange erinnern werden. Auch die digitale Freizeit war vielfältig. Ob Tischtennis, Bogenschießen, verschiedene Spiele, Schnitzen oder einfach in Ruhe Bücher lesen - für jeden war etwas dabei.

Insgesamt hatte die 8/3 eine richtige Survival-Erfahrung gemacht, von der sie auch noch künftig erzählen wird.

Die Bundesjugendspiele 2023

Am Montag, dem 16. Oktober 2023, begannen mit einwöchiger Verspätung die mit Spannung erwarteten Bundesjugendspiele für die Klassenstufen 5-10. Bei diesem zweitägigen Event wurden die sportlichen Fähigkeiten der verschiedenen Klassen in einer Reihe von herausfordernden Leichtathletikdisziplinen wie Weitsprung, Wurf und Sprint unter Beweis gestellt. Darüber hinaus trug ein fesselnder Zweifelderballwettbewerb zwischen den Jahrgängen Fünf und Sechs sowie Sieben und Acht zur Gesamtwertung bei und verstärkte die Atmosphäre freundschaftlicher Rivalität.

Um die Sicherheit und das Wohlergehen aller Teilnehmer zu gewährleisten, wurden außerdem zwei umfassende Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt, in denen wichtige Techniken, wie die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung, vermittelt wurden. So wurden den jungen Athleten lebensrettende Techniken gezeigt, was die Bedeutung dieses bemerkenswerten Ereignisses noch erhöhte. Den Abschluss an den beiden Tagen bildeten jeweils die Siegerehrungen, die, wie die gesamte Veranstaltung, durch die Fachschaft Sport organisiert wurde.

Willkommen zurück!

Herzlich willkommen,

wir freuen uns, euch zum zweiten Jahr unseres Schülerblogs begrüßen zu dürfen. Wie im vergangenen Jahr erwarten euch hier nach den Oktoberferien wöchentlich neue Beiträge rund um das Thema Schule, Alltag und Filme. Unser Team besteht weiterhin aus Laura (Klasse 8/3), Linus (Klasse 8/3), Charline (Klasse 8/1) sowie Jaden (Klasse 8/1) und natürlich ist unsere AG-Leiterin Frau Koinzer dabei. Wir würden uns aber auch über Zuwachs in unserer Redaktion freuen. Bei Interesse schreibt Ihr Frau Koinzer über itslearning an.

Im Gegensatz zu unserem Team gab es jedoch einige Veränderungen bei der Schülervertretung. Es gibt eine neue Schülersprecherin und einen Wechsel der drei Stellvertreter, Schulratsvertreter, Kreisratsvertreter und hinzu kommen zahlreiche Eltern-, Lehrer- sowie Fachkonferenzberater.
Laura H. aus der Klasse 10/1 übernimmt nun für die nächsten zwei Jahre die Position der Schülersprecherin und leitet gemeinsam mit der Schulleitung sowie den beratenden Lehrkräften Frau Koinzer und Herrn Noack die Schülerkonferenz.

Doch es ist mehr in den ersten Sitzungen der Schülerkonferenz passiert als lediglich die Neubesetzung der Vertretungen. Neben einer Anfrage für einen Wasserspender im B-Haus und ein Kartenlesegerät in der A-Kantine, spielte auch die Wahl der Vertrauenslehrer eine Rolle. Künftig sollen Herr Fünfgeld, Herr Schölzke und Frau Wildau für die Anliegen der Schülerschaft verantwortlich sein. Ob sie diese Aufgabe annehmen, bleibt abzuwarten.

Die Schülersprecherin hat zudem sofort mit der Umsetzung ihres Wahlversprechens begonnen und initiiert ein Projekt zur Sensibilisierung für Mobbing. Die Schülerkonferenz hat bereits erste Eckdaten festgelegt. Später soll auch der Schwerpunkt ‚Drogenprävention‘ eingearbeitet werden. Das Konzept wird zukünftig in der ersten Projektwoche für alle 7. Klassen verpflichtend sein und an drei Tagen stattfinden.

Ein Thema, das die meisten Schülerinnen und Schüler besonders interessiert, ist natürlich die Hausordnung. Da die im letzten Schuljahr vorgenommenen Änderungen viele stört, hat die Schülerkonferenz beantragt, den Punkt, der das Verlassen des Schulgeländes verbietet, zu überarbeiten. Die Erfolgsaussichten für die Genehmigung dieses Antrags sind allerdings gering.

Hinzu kommt, dass mit dem Schuljahr nun auch die Bauarbeiten am B-Gebäude begonnen haben, sodass die Schüler sich bald auf mehr Platz in der Kantine freuen können.

Wir sind bereit für ein aufregendes zweites Jahr mit euch und gespannt, was die Zukunft für unseren Schülerblog bereithält. Bleibt dran!

Reg dich nicht auf - Pack es an!

Cottbus könnte mehr aus sich machen? Dann mach mit! Rege dich nicht über alles auf, sondern spricht mit, damit Probleme angepackt werden können. Wenn man nicht darüber spricht, kann es nicht gelöst werden. 

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz ruft dazu auf, sich bis zum 15.10.2023 als Mitglied des Kinder- und Jugendbeirates zu bewerben, um die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen zu vertreten. Die Mitglieder des Beirates müssen im Alter zwischen 11 und 27 Jahren sein und ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Cottbus/Chóśebuz haben. Weitere Informationen hierzu findet ihr unter folgendem Link: 

Aufruf zur Bewerbung von Kandidatinnen und Kandidaten zur Mitarbeit im „Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Cottbus/Chóśebuz“ (Bewerbungsende: 15.10.2023) - Stadt Cottbus/Chóśebuz

Danke!

Liebe Schüler/innen, sehr geehrte Lehrer/innen und Eltern,

ein weiteres Schuljahr ist geschafft. Ein Jahr voller Turbulenzen, aber auch ebenso voller Höhen. Auf diesem Wege möchten wir als Schülerblog für unser erstes Jahr „Danke!“ sagen. Dank eurem und Ihrem Interesse für unsere Artikel, konnten wir uns bis hierhin entwickeln und sind bestrebt weiterzuwachsen. In diesem ersten Schuljahr Schülerblog haben wir zweifelsfrei unsere Schreibfertigkeiten erheblich verbessert und viele neue Erfahrungen gesammelt. Ein Highlight war das Interview mit aktiv arbeitenden Journalisten.

Aber nun zu den notenfreien letzten Tagen, auf die wir uns alle freuen können. Am Montag, dem 10.07.2023, findet das alljährliche Volleyballstufenturnier für die Jahrgänge 9 und 10 statt. Einen Tag drauf werden die Klassenstufen 7 und 8 ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die beiden Tage werden von unserem jährlich wiederkehrenden Schulfest begleitet. Wie immer wird das Schulfest von der 11. Klasse ausgerichtet. Neben Grillen, Kuchenverkauf und Sportspielen, bietet das diesjährige Schulfest ein vielseitiges Mitmachprogramm, bestehend aus Brettspielen, Schnitzeljagden und einem Schreibstand. Zudem gibt es kreative Aktivitäten, wie z.B. das Bemalen von Beuteln, das Herstellen von Perlenketten und Verschönern mit Henna- und Glitzertattoos und das Färben der Haare mit Haarkreide. Außerdem bieten die Elftklässler einen Flohmarkt mit einer vielfältigen Auswahl an.

Am Mittwoch folgt dann der Tag zwischen Freude und Tränen – der Tag der Zeugnisausgabe. Oft wird dieser Tag von Spielen oder einem gemeinsamen Frühstück in der Klasse begleitet. Wir drücken euch die Daumen für euer Zeugnis und wünschen erholsame Ferien!

Euer und Ihr Schülerblog

„In English please!“

In einer spannenden Initiative zur Förderung der Sprachkenntnisse haben Schüler der Klassen 7/1, 7/4 und 7/5 die Gelegenheit, ihre Englischkenntnisse zu erweitern und dabei auch noch Spaß zu haben. In den anstehenden drei Projekttagen werden Muttersprachler aus Großbritannien eingeladen, um interaktive Theater- und Videoprojekte mit den Schülern durchzuführen. Das Hauptziel dieses Projekts besteht darin, die Schülerinnen und Schüler in einer ansprechenden und motivierenden Umgebung zum Gebrauch der englischen Sprache zu ermutigen. Die britischen Muttersprachler werden den Schülern als Vorbilder dienen und ihnen helfen, ihr Sprachniveau zu verbessern. Indem sie die Sprache in authentischen Situationen anwenden, wird den Schülern die Möglichkeit geboten, ihre kommunikativen Fähigkeiten für alltägliche Situationen zu entwickeln und ihr Vertrauen in ihre Englischkenntnisse zu stärken.

Im Rahmen dieses Projekts hatten die Schüler die Möglichkeit, zwischen zwei Schwerpunkten zu wählen: Die Erstellung eines Theaterstücks oder die Produktion eines Videos. Um sicherzustellen, dass die Interessen und Talente der Schüler berücksichtigt werden, wurden sie in Gruppen eingeteilt, die anschließend ein gemeinsames Thema für ihr Projekt auswählten. Die Schüler werden in den kommenden Tagen vom 05.-07.07.23 aktiv in die Projektarbeit eingebunden sein und dabei ihre kreativen und kooperativen Fähigkeiten weiterentwickeln. Sie haben die Möglichkeit, ihre künstlerischen Talente zu entfalten und gleichzeitig ihre Englischkenntnisse zu vertiefen.

Am Ende der Projektwoche werden die Schüler ihre Ergebnisse in einer gemeinsamen Veranstaltung der Klassen 7/1, 7/4 und 7/5 präsentieren. Dabei haben die Schüler die Chance, ihre Kreativität und ihr erworbenes Wissen vor einem Publikum zu zeigen, was zu einer bereichernden Erfahrung für alle Beteiligten führt. Dank der Unterstützung der britischen Muttersprachler werden die Schüler ermutigt, die Sprache aktiv zu verwenden und sich in einem Umfeld wohlzufühlen, dass ihre individuellen Stärken und Interessen berücksichtigt. Die Schüler, Lehrer und Organisatoren sind gleichermaßen gespannt auf die bevorstehende Projektwoche und freuen sich auf eine ereignisreiche Zeit voller Spracherfahrungen und Spaß.

Der WochenKurier zu Gast im Pückler-Gymnasium

Der WochenKurier ist einer der größten Wochenzeitungen der Lausitz. Ende Mai hatten wir die Möglichkeit, einen Reporter und eine Medienberaterin vom WochenKurier zu interviewen und haben eine Menge spannender Dinge über das Leben als Journalist/in (siehe Artikel „Die spannende Welt des Journalismus“, weiter unten) sowie über den WochenKurier selbst erfahren. Wusstet ihr zum Beispiel, dass pro Ausgabe ca. 900.000 Exemplare gedruckt werden? Weitere interessante Fakten gibt’s jetzt!

Der WochenKurier ist eine sehr regionale Zeitung, die durch die geringe Konkurrenz in der Umgebung selten in der Kritik steht. Die größte Konkurrenz stellt der Märkische Bote dar, dessen Verbreitung jedoch nicht so weitläufig ist, wie die des WochenKurieres. Die Lausitzer Rundschau läuft jedoch außer Konkurrenz, da es sich dabei um eine kostenpflichtige Tageszeitung handelt. Der Märkische Bote und der WochenKurier finanzieren sich dagegen ausschließlich durch Anzeigeneinnahmen. Deshalb sind alle Artikel sowohl auf Papier, als auch digital kostenlos zugänglich.

Laut unseren Interviewpartnern habe die Zeitung aus Papier gerade in unserer Region noch lange bestand. Dabei verweisen sie darauf, dass Beschwerden kommen würden, wenn die Auslieferung nicht nach Plan verlaufe. Diese deute auf einige Leser hin. Der WochenKurier schreibt aktuell am meisten Reportagen, Interviews und natürlich kurze Artikel. Beim Berichten legt der WochenKurier vor allem auf eine objektive und korrekte Erstattung wert. Aktuell wird in drei verschiedenen Formaten berichtet: Das Heft „Azubi und Studi xtra“, das Magazin „Herrmann“ und die Zeitung „WochenKurier“ selbst erscheinen regelmäßig. Unabhängig von diesen Medien gibt es online die Rubrik „Laut gedacht“, in der Personen ihre eigene Meinung sachlich schildern können.

Der WochenKurier ist zweifelsfrei eine feste Größe in der Lausitzer Zeitungsindustrie, der aufgrund seiner vielfältigen, regionalen Berichterstattung noch lange Bestand haben wird. An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei unseren Interviewpartnern Frau Sommer und Herr Simons vom WochenKurier für diese einmaligen Einblicke in das Leben als Journalist/in (beim WochenKurier).

"Es werde Licht"

Seit Montag leuchten mehrere Lampen im Flur des A-Hauses und sollen den Tag der Schüler etwas erhellen. Der Kunstkurs der Elftklässler stellt sein Projekt „Es werde Licht“ nach vier Wochen Arbeitszeit aus. Es wurden im Bauhausstil verschiedene Lampenschirme in Handarbeit aus Papier gefalten und mit weiteren Naturmaterialien kombiniert. Funktionalität, Einfachheit und Zweckgebundenheit stehen hierbei im Vordergrund, nicht ein pompöses Design. Weniger ist mehr. Trotz der Reduzierung auf die verschiedensten Primärfarben und geometrische Grundformen ist viel möglich. Die Lichtinstellationen beeindrucken den Betrachter und hängen von der Decke oder sind auf Podesten ausgestellt. Egal ob rund, eckig oder wie eine stilisierte Ente, ob weiß oder bunt, alles ist bei den 23 Lampen dabei. So wird ein Gang durch das Schulhaus noch lohnenswerter. Nun soll das Produkt beworben werden. Die Schüler gestalten dreiminütige Werbevideos, in denen die Vorzüge ihrer Lampen in den Vordergrund gestellt werden, damit diese in Serie gehen können. 

 

Die spannende Welt des Journalismus

Der Journalismus ist eine faszinierende und dynamische Branche, die ständig im Wandel ist. Hinter den Schlagzeilen und Artikeln stehen engagierte Journalisten, die mit Leidenschaft und Hingabe daran arbeiten, die Welt zu informieren. In einem Interview mit einem erfahrenen Journalisten vom Wochenkurier haben wir als Schülerblog-Redaktion Einblicke in das Leben und die Arbeit dieses faszinierenden Berufes gewonnen, die wir gern mit euch teilen wollen. Die Karriere eines Journalisten beginnt oft mit einer fundierten Ausbildung, die nicht unbedingt mit dem Bereich Journalismus assoziiert wird. Der Interviewte, Herr Simons, hingegen hat angewandte Medien mit dem Schwerpunkt Sport studiert, was ihm ein breites Wissen über die Medienlandschaft und den Sportbereich vermittelt hat. Dies bildet die Grundlage für seine erfolgreiche journalistische Laufbahn. Hinzu kam verschiedene Praktika, wie z.B. bei BB Radio.

Beim Schreiben eines Artikels legen Journalisten großen Wert auf den wichtigsten Aspekt - die Leser/-innen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Artikel ihr Interesse weckt und somit durch sie weiterverbreitet wird. Dafür ist eine saubere Recherche unerlässlich. Als Journalist möchte man sicherstellen, dass der Artikel frei von Fehlern ist und auf vertrauenswürdigen Quellen basiert. Eine große Herausforderung besteht darin, komplexe Themen verständlich für die Leserschaft aufzubereiten. Als Journalist weiß man, dass einige Themen schwierig sind. Dennoch ist es wichtig, einen Ausgleich zu schaffen, damit auch Nicht-Experten die Informationen verstehen können. Dies erfordert Fähigkeiten im Bereich des Schreibens und der Kommunikation, um die Leser/-innen mitzunehmen und ihnen die Bedeutung des Themas zu vermitteln.

In den letzten Jahren hat sich die Berichterstattung stark verändert. Die Nachrichten werden kürzer und knapper. Die Menschen haben heutzutage weniger Zeit, um ausführliche Artikel zu lesen, daher passen sich die Journalisten diesem Trend an. Sie konzentrieren sich auf die Kernaussagen und präsentieren die Informationen prägnant und verständlich. Die Verbreitung von Falschmeldungen und Fake News stellt eine große Herausforderung dar. Wenn man Journalist ist, ist man sich der Verantwortung bewusst, genaue und zuverlässige Informationen zu liefern. Wenn Fehler passieren, ist es von größter Bedeutung, dass sie vor der Veröffentlichung berichtigt werden. Sobald der Fehler erkannt wird, wird er online korrigiert und in der nachfolgenden Druckausgabe wird die Korrektur ebenfalls veröffentlicht, um die Leser richtig zu informieren. Der Journalismus steht auch vor neuen Herausforderungen durch den Einsatz von Technologien wie ChatGPT. Herr Simons betont die Bedeutung menschlicher Beziehungen, die KI nicht ersetzen kann. Trotz der Vorteile der Technologie ist es der persönliche Kontakt und die menschliche Perspektive, die den Journalismus auszeichnen. 

Die Dauer, die für das Schreiben eines Artikels benötigt wird, variiert je nach Thema. Manchmal ist es ein schneller Nachrichtenartikel, der innerhalb weniger Stunden erstellt wird, während andere Artikel mehrere Tage oder sogar Wochen intensiver Recherche und Analyse erfordern. Um Antworten auf Fragen aufzuzeichnen, nutzen Herr Simons und die meisten anderen Journalisten moderne Werkzeuge wie den PC und das Handy. Diese Geräte ermöglichen es ihnen, schnell und effizient Informationen zu erfassen und zu dokumentieren. Das Gehalt eines Journalisten variiert stark und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einige Journalisten arbeiten als freie Mitarbeiter und werden je nach Anzahl der veröffentlichten Artikel bezahlt. Andere sind unter Vertrag und müssen eine bestimmte Anzahl von Artikeln pro Monat oder Jahr liefern. Bei der Arbeit an Artikeln verwenden Journalisten Programme wie Microsoft Word, um den Text zu verfassen und zu bearbeiten. Diese Software bietet eine Vielzahl von Funktionen, die das Schreiben und Formatieren von Artikeln erleichtern. Die Zeiten, in denen Artikel per Hand geschrieben wurden, gehören der Vergangenheit an. Heutzutage wird der Artikel direkt am Computer verfasst. Dies ermöglicht eine schnellere und effizientere Arbeitsweise, da die Journalisten den Text direkt digital bearbeiten und korrigieren können.

Die Zeitung auf Papier hat laut Herrn Simons nach wie vor eine Zukunft, obwohl es mittlerweile auch alle Artikel online gibt. Viele Menschen schätzen immer noch das haptische Erlebnis des Lesens einer gedruckten Zeitung und die Möglichkeit, sie überall hin mitnehmen zu können. Es wird erwartet, dass Papierzeitungen noch lange Zeit existieren werden, auch wenn sich der Fokus zunehmend auf digitale Medien verschiebt. Das Leben eines Journalisten ist vielfältig, anspruchsvoll und immer im Fluss. Journalisten spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Informationen und der Aufdeckung von Wahrheiten. Mit ihrer Fähigkeit, komplexe Themen verständlich aufzubereiten, ihrer Verantwortung im Umgang mit Falschmeldungen und ihrem Einsatz für hochwertigen Journalismus sind sie unverzichtbare Akteure in unserer modernen Gesellschaft.

Endspurt bis zum Schuljahresende - aber langweilig wird es nicht

Obwohl das Schuljahr bald endet, warten noch einige Neuigkeiten auf die Schüler- und Lehrerschaft. Im Sommer 2022 wurden die Bauarbeiten am Forum erst beendet und der Aufenthalts- und Lernraum für die Sekundarstufe II eröffnet. Nun soll im B-Haus die Cafeteria erweitert werden, um auch dort noch mehr Platz für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Hierbei soll die besagte Cafeteria um eine Art Wintergarten erweitert werden.  

Damit alle nicht mehr nur durch den Schülerblog auf dem Laufenden bleiben, sondern auch andere Informationswege geöffnet werden, besteht die Idee eines Schulpodcasts, in dem sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über aktuelle Themen aus dem Schulalltag austauschen. Zudem könnten sich die Moderatoren einen weiteren Schwerpunkt, wie bei uns den filmischen Aspekt, aussuchen. Der Podcast könnte dann auch auf den Schulhoflautsprechern abgespielt werden. Für uns hat diese Idee viel Potenzial, das auf jeden Fall genutzt werden sollte. Meldet euer Interesse bei euren Klassensprechern oder den Schülersprechern an, damit diese das Projekt in der Schülerkonferenz voranbringen können.  

Eine weitere Vorstellung der Schülersprecherin ist eine “Schülerfirma”, die Schulwerbeartikel, sogenanntes Merchandise, wie z.B. T-Shirts, Hoodies, Brotdosen oder Trinkflaschen vertreibt. Jedoch wurde diese Idee bereits in der Schulkonferenz kritisiert, wobei besonders auf die Faktoren der Produktion und Finanzierung verwiesen wurde. Auch wenn diese Idee positive Seiten hat, sehen wir auch die eben aufgeführten Probleme und das Projekt kritisch. 

Der Vorschlag, die Schulwebsite zu aktualisieren, steht auch schon länger im Raum. In der Schulkonferenz wurde auch bereits angekündigt, dass ein neuer Schultrailer erstellt bzw. der jetzige Trailer von der Seite genommen werden soll, da dieser nicht mehr aktuell ist. Wir unterstützen diesen Vorschlag, da man nur durch eine aktuelle Schulwebsite einen wirklich guten Einblick von außen erhalten kann.  

Des Weiteren stehen noch einige Veranstaltungen auf dem Programm: Am Mittwoch, den 21.06., führen Schülerinnen und Schüler aus der 6. und 7. Klasse ihr Tanz-Musik-Projekt “Step by Step” auf. Hier werden in einer ca. halbstündigen Aufführung Musik und Tanz miteinander verbunden. Das Programm ist aber nicht nur für die Schülerschaft verfügbar, sondern wird auch am 26.06. im Piccolo-Theater um 17.30 Uhr aufgeführt. Am 22.06. findet um 19 Uhr das Bläserkonzert der 8/1 in der Aula statt. Eine Woche später lädt zur gleichen Zeit die Klasse 7/1 zum Bläserkonzert ein. 

Mit all diesen Ideen und Neuheiten im Hinterkopf werden die letzten Wochen bis zum Schuljahresende wahrscheinlich fix vorüber gehen.  

Die Klasse 7/1 hört Daniel Höra zu

Anfang Mai hat die Klasse 7/1 einen Unterrichtsgang zur Stadtbibliothek Cottbus unternommen, um an einer Vorlesung des Autors Daniel Höra teilzunehmen. Er hat sein Jugendbuch ‚Von wegen Freundschaft´ vorgestellt, welches die Klasse im Deutschunterricht behandelt und mit einer Leserolle begleitend visualisiert hat. Da die Klasse jedoch das Buch schon kannte und Daniel Höra auf ein Publikum ohne Vorwissen eingestellt war, stellte der Autor spontan zwei seiner anderen Bücher vor. Zum einen das Buch ‚Auf dich abgesehen‘, welches das Thema Mobbing behandelt, und ‚Kill you‘, welches Spielsucht thematisiert. Alle drei Romane gehören zu der Carlsen-Clips-Reihe, deren Bücher in Kurzform geschrieben, locker gesetzt und in einfacher, klarer Sprache formuliert sind. Sie befassen sich mit Themen, mit denen sich Jugendliche heutzutage öfters auseinandersetzen müssen.

Die Vorlesung wurde stets mit Gesprächsrunden verknüpft, sodass die Schülerinnen und Schüler alle Fragen zum Autoren und seinen Büchern loswerden konnten. Daniel Höra beantwortete alles und gab dabei viele Geschichten über sein Leben preis. Er erzählte, wie er zum Bücherschreiben gekommen ist und davor in vielen anderen Berufen tätig war. Ehe er seine eigenen Romane geschrieben und auch veröffentlicht hat, arbeitete er in einer Zeitung und TV-Show als Redakteur und Journalist. Jedoch schrieb er schon im Alter von dreizehn Jahren sein erstes eigenes Buch, welches er nie veröffentlichte. Alles in allem war die Vorlesung sehr interessant, auch wenn es eher weniger über das eigentliche Buch ging. So lernte man mehr über den Autor vieler Jugendromane und auch über das Leben als Autor kennen.

„Geschlechter ohne Grenzen“

Am 30. März 2023 haben Zwölftklässler des Kurses für Darstellendes Spiel an unserer Schule das Theaterstück „Geschlechter ohne Grenzen“ aufgeführt. Drei Mal hintereinander wurde das Stück in der Aula präsentiert und bot einen Einblick in den Alltag von Jugendlichen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Geschlechterrollen und Stereotypen in unserer Gesellschaft überwunden werden sollten oder nicht.

Die Schülerinnen und Schüler stellten in verschiedenen Szenen alltägliche Situationen dar, in denen die konträren Ansichten deutlich wurden. Zum einen soll sich jeder so anziehen und fühlen, wie er oder sie möchte. Beispielsweise möchte ein Mädchen lieber Fußball spielen, anstatt reiten zu gehen oder ein Junge trägt lieber rosa als blau. Andererseits wird gesagt, dass es klare Regeln und Erwartungen an das Verhalten von Mädchen und Jungen gibt, mit denen man nicht brechen sollte.

In einer Szene machte sich eine Gruppe Mädchen in einer Boutique auf die Suche nach dem passenden Outfit für den Abiball. Ein Mädchen fühlte sich in keinem der Kleider wohl und entschied sich schlussendlich für einen Hosenanzug. Eine ihrer Freundinnen war damit jedoch nicht einverstanden, da es sich für ein Mädchen gehören würde, ein Kleid zum Abschlussball anzuziehen. Die Haltung der einzelnen Darsteller wurde durch kleine Accessoires symbolisiert, die entweder rot für Ablehnung oder grün für Befürwortung von Geschlechterfreiheit standen. Wie kleine Puzzlestücke wurden die Alltagsszenen mit ihren Konflikten aneinandergereiht, um am Ende in einer Demonstration für bzw. gegen Geschlechter ohne Grenzen zu enden.

Das Stück regte die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Nachdenken an und bot Raum für Diskussionen, ob Geschlechterrollen wirklich notwendig sind oder ob sie überwunden werden sollten. Es zeigte, dass die Frage nach Geschlechterfreiheit keine abstrakte oder theoretische Angelegenheit ist, sondern im Alltag von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielt. Das Theaterstück "Geschlechter ohne Grenzen" bietet eine wichtige Reflexion darüber, wie unsere Gesellschaft mit Menschen umgeht. Es ist ein Appell an alle, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen und nach Lösungen zu suchen, um eine Welt zu schaffen, in der sich jeder unabhängig von Geschlecht und Geschlechterrolle frei entfalten kann.

Was sagt ihr? Was sagen Sie?: Geschlechter ohne Grenzen?!

Potenzialanalyse – Fähigkeiten und Leistungen erkennen

Alle siebten Klassen unserer Schule haben dieses Jahr an einer Potenzialanalyse teilgenommen, bei der geschaut wird, wo die Stärken des Einzelnen liegen. Ein paar Wochen später sind dann die dazugehörigen Auswertungen erfolgt, bei denen man unter anderem eine Berufsempfehlung bekommen hat. Die Unterlagen, in denen die Potenziale genauestens aufgeschrieben wurden, kann man in der Zukunft zum Beispiel bei Praktikumsbewerbungen einreichen, damit die Arbeitsgeber einschätzen können, wo die Kompetenzen liegen. In sieben unterschiedlichen Aufgaben, wie zum Beispiel die Herstellung eines Autos, die Planung einer Stadt oder das Falten eines Schwans, wurde genaustens geschaut, wo die sozialen, personalen sowie methodischen Kompetenzen liegen.

Die Analyse wurde von 7.45 Uhr bis ungefähr 14.15 Uhr von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) durchgeführt. Sie beinhaltete sowohl Einzel-, als auch Partner- und Gruppenarbeiten. Während der Analyse wurden die Klassen in drei Gruppen eingeteilt, die dann wiederum auf zwei Tische verteilt wurden. Allerding gab es auch mehrere knifflige Aufgaben für die gesamte Gruppe, wie das Lösen eines Knotens auf einem Seil, ohne dieses loszulassen. Genauso sollte eine Decke umgedreht werden, auf der man steht, ohne diese zu verlassen. Alles in Allem waren die Tage sehr lehrreich und haben manchem bestimmt geholfen, eine Idee für den zukünftigen Beruf zu finden.

Die Abikalypse konnte abgewendet werden 

In der letzten Schulwoche der Abiturienten näherte sich das Pückler-Gymnasium einer Abikalypse. In der Mottowoche ist man täglich verschlafenen Zwölftklässlern, Kindheitshelden oder der High Society begegnet. Die kreativsten und skurrilsten Verkleidungen sind durch die Schulgebäude gewandert. Am Freitag hat dann der langersehnte Abistreich stattgefunden, bei dem die komplette Schule, Klassenräume sowie Flure, mit Massen an Papieren und alten Tests überflutet wurde. Zudem sind die Klassenzimmer "umdekoriert” und abgeklebt worden. Bei so gut wie allen Räumen war der Zutritt durch zum Beispiel Klebeband, Strippen oder auch Schränke erschwert. 

Nachdem das Chaos innerhalb von zwei Stunden beseitigt wurde, durfte nach der Frühstückspause das Abiprogramm aufgeführt werden. Dieses Jahr ging es darum, dass eine Krankheit ausgebrochen ist, die extreme Faulheit und Unpünktlichkeit verursacht. Um die Lehrer und Schüler davor zu bewahren, musste der Schulleiter Herr Petatz befreit werden, denn er ist der Einzige, der die Rezeptur des Gegengiftes kennt. Um ihn zu retten, mussten ausgewählte Lehrkräfte in den Teams A und B gegeneinander antreten. Wer am Ende die meisten Punkte erzielen konnte, sollte gewinnen. Zwischen den jeweiligen Spielen haben die Zwölften unterschiedliche Choreografien aufgeführt. Die Aufgaben für die zu erzielenden Punkte waren zum Beispiel das Zuweisen von Zitaten zu bestimmten Lehrern oder das Erkennen der Abiturienten an Bildausschnitten.  

Zudem konnten die ausgewählten Lehrkräfte Mitarbeitspunkte sammeln, die durch die Schüler vergeben wurden. Der oder die Lehrer/in mit den meisten Mitarbeitspunkten gewann dann ein so genanntes ‚Survival Paket‘. Am Ende der Show gewann dann Team A, doch durch die Befreiung von Herr Petatz konnte auch das Team B gerettet werden. Das Survival Paket gewann Frau Wildau mit knappem Vorsprung. Dies beinhaltete eine XXL-Sonnenbrille und viele Rotstifte, mit denen sie zukünftig die fehlerreichen Tests, Klassenarbeiten etc. korrigieren kann.  

“Sei laut” - Kleidung mit Statements vom Seminarkurs “Mode” 

Am 26.01.2023 hat in mehreren Durchläufen die Modenschau mit dem Thema “Sei laut” des Seminarkurses Kunst stattgefunden. Dort wurden von den Schülerinnen Kleidungsstücke mit verschiedenen Statements vorgestellt. Die Elft- und Zwölftklässler des Seminarkurses “Mode” des Fachbereiches Kunst haben die Kleidung selbstständig designt, hergestellt und vorgestellt. Dafür hatten sie ca. ein halbes Jahr Zeit, in der sie im Unterricht und in ihrer Freizeit an den Einzelstücken gearbeitet haben. Die Unterrichtsaufgabe bestand drin, ein Kleidungsstück mit einem bedeutenden Statement zu designen. Diese wurden dann in regelmäßigen Abständen der Kursleiterin Frau Jenzig gezeigt, um die individuellen Fortschritte zu besprechen und die Entwicklung voranzubringen. Zum Beispiel wurden zwei Kleider präsentiert, die die hohe Umweltbelastung thematisieren bzw. den hohen Milchverbrauch der Gesellschaft kritisieren sollen.  Wir als Zuschauer waren von dem einfallsreichen Projekt, in das viel Zeit und Kreativität investiert wurde, begeistert.  

Ist Chat-GBT die Zukunft des Lernens?

„Es ist wahr, dass Chatbot-Technologie wie GPT (Generative Pre-trained Transformer) in der Lage ist, automatisch Aufsätze zu schreiben. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Chatbots das Bildungssystem grundlegend verändern werden […]“ (eine von Chat-GBT generierte Formulierung).

Diese Aussage wirkt menschgemacht, ist jedoch durch die KI (künstliche Intelligenz) Chat-GBT entstanden. Per Chat kann die von OpenAI, einem kalifornischen KI-Forschungsunternehmen, entwickelte Technologie Aufgaben lösen oder mit einem eine Chat-Konversation führen. In den Medien wird viel darüber diskutiert, ob Schüler in Zukunft ihre Hausaufgaben und Vorträge mehr durch solche KI erledigen lassen und weniger ihr eigenes Hirn anstrengen werden. Ohne Frage kommt dieses Thema unter den Schülern öfters auf, einige werden es auch schon ausprobiert haben, aber wie nachhaltig beeinflusst diese Neuentwicklung das Lernen oder bleibt es eine Eintagsfliege?

Fest steht, dass der Einzelne wenig lernt, wenn er sich alle Arbeit abnehmen lässt, jedoch kann Chat-GBT ein mögliches Hilfsmittel darstellen. Von Elon Musk und dem Programmierer und Investor Sam Altman entwickelt, kann es aus verschiedenen Quellen Informationen heraussuchen, beispielsweise aus Online-Foren, sozialen Medien, Zeitungsartikeln, Büchern und gesprochener Sprache und diese so neu zusammenführen, dass Fragen geklärt werden. Dabei nimmt die KI all das auf, was ihr gegeben wird bzw. worauf sie Zugriff hat. Werden in Foren von Menschen Fehler veröffentlicht, kann es sein, dass die KI diese Fehler reproduziert. Genauso kann es mit Hass und Hetze geschehen. Nicht nur deswegen steht die Technologie in der Kritik.

Das Ziel der Entwickler war es, künstliche Intelligenz zu erforschen, die dann mit der Öffentlichkeit geteilt wird. Klar ist, dass es allein keine zuverlässige Quelle ist und die Ergebnisse stets geprüft werden sollten. So kann möglicherweise auch der fehlende Lerneffekt ausgeglichen werden, indem man sich nachträglich mit den Inhalten näher auseinandersetzt. So stellt sich die Frage, ob der Umgang mit digitalen Medien im Unterricht um den Umgang mit der KI erweitert werden sollte, denn wenn Chat-GBT wirklich unsere Lernzukunft sein sollte, sollte man wenigstens damit vernünftig umgehen können. 

…und keine Angst, dieser Artikel wurde durch das Schülerblog-Team mit MI, menschlicher Intelligenz, geschrieben.

Schluss mit lustig – die neue Hausordnung

Nun ist es offiziell. Vor den Ferien folgte dem Protokoll der Elternkonferenz die endgültige Hausordnung. Diese wurde am 15.03.2023 von der Schulkonferenz verabschiedet und wird ab dem 17.04.2023 in Kraft treten. Das Ergebnis beinhaltet weiterhin alle von der Schülerschaft kritisierten Punkte: die Kleiderordnung, das Handyverbot und das Verbot zum Verlassen des Schulhofes.

Bei der Elternkonferenz wurde zur Kleiderordnung der Kompromiss beschlossen, dass Lehrkräfte Schülerinnen und Schülern Anmerkungen geben dürfen, wenn ihre Kleidung nicht dem Lernumfeld angemessen ist und dass bei mehrfacher Nichtbeachtung die Eltern informiert werden können.

Laut des Protokolls der Elternkonferenz endeten die Themen „Handyverbot“ und „das Verbot zum Verlassen des Schulhofes“ in beiden Fällen mit einer Diskussion ohne Abstimmung. Die Lehrerschaft stimmte für Letzteres mit 26 zu 19 ab. Dies bedeutet jetzt wohl, dass die täglichen Einkäufe in der Supermarktfiliale nebenan nicht mehr so stattfinden können. In der Elternkonferenz begründete die Schulleitung diese Maßnahmen mit Fehltaten von einzelnen Schülern, z.B. Sachbeschädigung, Verschmutzungen und dem Verdacht auf Konsum von Zigaretten und Drogen.

Wir als Schülerblog vertreten die Position, dass einige Argumente entkräftet werden können. Sachbeschädigungen und Verschmutzungen sind definitiv keine Kavaliersdelikte, jedoch gibt es keine Bestätigung, dass diese Mängel von Schülerinnen und Schülern unserer Schule während der Pausenzeiten verursacht wurden. Sachbeschädigungen könnten zum Beispiel genauso gut von Schülern umliegender Schulen herbeigeführt werden. Verschmutzungen können auch durch überfüllte Mülleimer, die durch den Wind geleert werden, auftreten.

Gewalttaten wie Prügeleien sind in keinem Fall zu dulden, aber auch nicht an der Tagesordnung. Man kann einwenden, dass dies auf einer Schule nichts zu suchen hat, jedoch darf man nicht vergessen, dass Streitigkeiten, gerade im Pubertätsalter, fast nicht zu vermeiden sind und dass es solche auf jeder Schule gibt. Natürlich können auf dem Schulhof beginnende Auseinandersetzungen besser durch die beaufsichtigenden Lehrkräfte vermieden werden, jedoch ist das Aufkommen von vereinzelten Unstimmigkeiten normal und sollte andere nicht daran hindern, in den Pausen kurz den Schulhof verlassen zu dürfen. Einzelne extreme Fälle von Gewalt könnten mit diesem Verbot geahndet werden, aber ob dies alle Schüler betreffen muss, ist fraglich.

Der Konsum von Zigaretten und Drogen kann nicht allein durch das Verbot zum Verlassen des Schulhofes unterbunden werden, hier sollten weitreichendere und individuellere Maßnahmen greifen. Die Schulsozialarbeit wirkt hier auch viel mit und vermittelt gute Angebote. Es sollte anderweitig auf die einzelnen Schüler eingegangen werden. An dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen, dass es sich hier um einen geringen Teil der Schülerschaft handelt, aber die gesamte Schülerschaft von den Verboten betroffen ist.

Abschließend möchten wir festhalten, dass die neue Hausordnung in manchen Punkten die Falschen bestraft. Wir würden uns wünschen, dass nach geraumer Zeit die Situation und somit die Hausordnung erneut geprüft werden, damit die Schülerschaft in der Zukunft besser lernt, mit ihren Freiheiten umzugehen.

Eine neue Kleiderordnung, auf dem Schulgelände bleiben und Handyverbot? – die neue Hausordnung wird heiß diskutiert

Am 7. Februar wurde der Entwurf für die neue Hausordnung des Pückler-Gymnasiums veröffentlicht und erntete sofort Kritik. Neben den gewohnten Punkten wie den Geboten der Höflichkeit, Toleranz und Ordnung, enthält die neue Auflage eine Aufforderung zum Tragen von der schulischen Atmosphäre angemessenen Kleidung, ein generelles Handyverbot in allen Schulgebäuden und den wohl umstrittensten Punkt, ein Verbot, das Schulgelände während des Schultages zu verlassen. Um ein Feedback von der Schülerschaft zu erhalten, berief die Schülersprecherin zu einer Schülerkonferenz in der darauffolgenden Woche ein. Die Klassensprecher aller Klassen äußerten dort ihre Bedenken zu der neuen Hausordnung und baten die Schulleitung zugleich um Stellungnahme.

Die Kleiderordnung begründete die Schulleitung damit, dass die Schülerschaft als Vertretung der Schule für eine entsprechende Außenwirkung sorgt, die auch dem schulischen Kontext angemessen sein sollte. Es gehe nicht darum, eine einheitliche Schulkleidung einzuführen oder dem Einzelnen Freiheiten zu nehmen. Das Handyverbot soll dafür sorgen, dass die Erholungsphasen in den Pausen nicht mehr durch den ständigen Handykonsum beschnitten werden und die Vorbereitung auf den Unterricht im Vordergrund steht. Das Schulgelände soll während des Schultages nicht mehr verlassen werden, da der Zweck, wofür diese Erlaubnis durch die Eltern erteilt wurde, nämlich sich bei dem angrenzenden Supermarkt Essen zur Versorgung zu holen, nicht immer gegeben sei. Des Öfteren wird diese Zeit von einzelnen Schülern für Dinge genutzt, die nicht in die Schulzeit gehören bzw. zu keiner Zeit angemessen sind.

Die Kritik, wie zum Beispiel dass das Essen in der Kantine zu überteuert, das Angebot begrenzt und die Wartezeiten zu lang seien, nahm die Schulleitung zur Kenntnis. Der weitere Verlauf der Hausordnung liegt nun in der Hand des Lehrer-, Schüler- und Elternrates. Bereits in der vergangenen Woche tagten einige Lehrer über die Hausordnung.Eins steht jedoch fest, bis jetzt ist und bleibt es lediglich ein Entwurf und bis zum endgültigen Ergebnis wird es wohl noch einige Wochen dauern, in denen die Schülerschaft beweisen kann, dass solche Regeln nicht unbedingt nötig wären, wenn jeder ein bisschen Acht gibt. Bis dahin genießt die Zeit mit der alten Hausordnung und drückt die Daumen, denn eins steht fest: Die nächste Hausordnung wird sich definitiv ändern.

Mira Weißflog vom Schulclub

Seit Dezember hat der Schulclub im A-Haus wieder für alle geöffnet. Schülerinnen und Schüler können sich dort (Raum A103) vor und nach dem Unterricht sowie in den Pausen einfinden, Spiele spielen, sich mit anderen austauschen oder auch einfach kurz abschalten. Mira Weißflog ist die neue Schulsozialarbeiterin und ist super in ihren neuen Job gestartet. Die 23-Jährige vertritt Christin Minke, auch Chrissy genannt, und hat zuvor im Jugendtreff gearbeitet, wo sie vor allem Spiele, Themenpartys (z.B. für Halloween) und die Zusammenarbeit mit den Schulen organisiert hat.

Sie wollte schon immer gern mit Kindern arbeiten und so geht mit dem Schulclub ihr Traum weiter. Gerade zu Beginn ist es Mira sehr wichtig, Vertrauen zu den SchülerInnen aufzubauen und Projekte mit einzelnen Klassen sowie Nachmittagskurse zu veranstalten. Um Ideen dafür zu sammeln, hängt im Schulclub ein Zettel aus. Man kann eigene Vorschläge notieren oder für andere stimmen. Die Aktivitäten, die sowohl viele Stimmen haben, als auch gut organisiert werden können, werden durchgeführt. So fand unter anderem am 25.01. ein Werwolf-Nachmittag statt. In dem Gemeinschaftsspiel werden durch Kommunikation und List die Werwölfe aufgedeckt. Wenn ihr weitere spannende Gedanken habt, sammelt sie im Schulclub oder unterstützt Mira bei der Organisation. Außerdem sind dort immer nette Leute, gute Stimmung, ein Billarttisch und viele andere Gesellschaftsspiele. Und wenn man mal etwas auf dem Herzen hat, kann man mit Mira in Ruhe darüber sprechen und sich einen Rat einholen!

Offen für Neues am Tag der offenen Tür

Am 7. Januar hat, wie in einem vorherigen Artikel angekündigt, der Tag der offenen Tür am Pückler-Gymnasium stattgefunden. Der Ansturm war viel höher, als von den meisten erwartet. Bereits 8.50 Uhr bildeten sich lange Schlangen vor den Eingangstüren der Schule. Als diese dann geöffnet wurden, verteilten sich die Massen in den Fluren und Räumen. Besonders beliebt waren die einzelnen Sprachstationen (u.a. Spanisch, Französisch), aber auch die Naturwissenschaften Chemie, Physik und Biologie, bei denen Experimente vorgestellt wurden und vielerlei Mitmachaktivitäten bereitstanden.

Eine weitere Attraktion war das Theaterstück „Gunnar und die Germanen“, welches in der Aula aufgeführt wurde. Nähere Informationen hierzu sind in dem Artikel „Die Germanen in der Zukunft! – ein Theaterprojekt der 7/1“ nachzulesen. Die Lehrkräfte beantworteten die Fragen der BesucherInnen und die SchülerInnen des Pückler-Gymnasiums führten durch die Schulgebäude oder unterstützten die Lehrkräfte bei der Fach- und Raumvorstellung. Im Raum A101 konnte z.B. der jetzige Klassenraum der LuBK 5M besichtigt werden. Wichtige organisatorische Elemente wurden durch die Schulleitung beraten.

Insgesamt war der Tag der offenen Tür ein voller Erfolg, bei dem einige BesucherInnen überzeugt wurden. In diesem Zuge möchten wir uns bei Ihnen für Ihr und Euer zahlreiches Erscheinen bedanken, und natürlich auch bei allen Beteiligten, die diesen ganzen Tag erst möglich gemacht haben.

Jetzt wünschen wir Ihnen und Euch erst einmal schöne Winterferien!

Die Roboter-AG – digital durch den Ganztag

Wöchentlich findet die Roboter-AG in der 7./8. Stunde statt und wir haben uns gefragt, was dort eigentlich jeden Mittwoch passiert. Dort werden unter anderem Roboter mit Lego-Mindstorm, einem programmierbaren Legostein, gebaut und die ersten Technikbündel führen bereits ihre Programme aus. Es ist keine leichte Aufgabe, die kleinen Geräte einen Meter vorwärts- und rückwärtsfahren fahren zu lassen - und das auf den Millimeter genau! Bis jetzt haben dies nur drei von fünf Teams geschafft. Außerdem sollen Balken umgestoßen werden, um „Omas“ im Rollstuhl schaukeln zu lassen. Klingt verrückt, aber ist gar nicht so einfach wie anfänglich gedacht.

Denn auch hier spielen, wie im Fernsehen, Quoten eine Rolle: Das Programm muss mindestens eine Quote von 8/10 haben. Das heißt, dass von zehn Versuchen genau acht funktionieren müssen, damit die interaktiven Systeme als betriebstauglich gelten. Im November lag die „Oma“-Aufgabe bei einer Quote von 7/10 und die 1-Meter-Aufgabe wurde mit einer 10/10-Quote abgeschlossen. Das Besondere an der AG ist, dass man alles bauen kann, solange es die Aufgaben in Vorbereitung auf den eventuell zukünftigen Robotik-Wettbewerb erfüllt. Natürlich dürfen die Teams ihren Robotern auch Namen geben. So haben wir, und vielleicht auch ihr bei dem Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag, z.B. „Jeguf“ kennengelernt. Dort wurde auch genaueres über einzelne Facetten berichtet. Seid ihr neugierig geworden? Fragt nach! Mal schauen, wann die AG einen Roboter erfindet, der unsere Hausaufgaben erledigt. Wir drücken die Daumen!

Texte werden nicht nur beim Schülerblog geschrieben

Nicht nur beim Schülerblog kann man eigene Texte verfassen, auch in de AG für kreatives Schreiben kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wichtig ist hier auch der gemeinsame Austausch über die Texte und die damit verbundene persönliche Entfaltung und Entwicklung. Die Texte und Inhalte wachsen mit der AG mit.

Anregungen und Ideen zu den möglichen Inhalten und Themen sowie Unterstützung beim Prozess gibt die leitende Lehrkraft. Auch hier wird zum Großteil digital, also im Computerraum, gearbeitet. Auf jeden Fall schreibt jeder seinen eigenen Text. Das Aufregende ist, dass die Kreationen, z.B. auf dem Weihnachtskonzert, bei dem Tag der offenen Tür oder weiteren Veranstaltungen, ihr Publikum finden können oder sie berühren ganz im Stillen nur das eigene Herz.

PS: Das Schülerblog-Team wünscht Ihnen und euch ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr. Auf viele weitere Zeilen, Spaß beim Lesen und Lernen sowie Freude in der Gemeinschaft. 

Gemeinschaftlich durch die Projektwoche

Jedes Jahr im September findet für die Schülerinnen und Schüler des Pückler-Gymnasiums die Projektwoche statt. Manche Klassen sind auf Ausflügen, andere führen Projekte an der Schule oder in der Umgebung durch. Das neue Schuljahr hat begonnen und für die 5. Klasse (LuBK) und die 7. Klassen ist alles neu – neue Schule, neue Lehrer, neue MitschülerInnen. So steht in der Projektwoche im September für die Klassen vor allem „Gemeinschaft“ im Mittelpunkt. Damit die potentiellen neuen Fünft- und Siebtklässler eine Vorstellung von der Projektwoche erhalten, folgt nun eine Zusammenfassung der fünf Tage:

    Am Montag haben alle SchülerInnen der 5. und 7. Klassen am Madlower Badesee Müll gesammelt. Es soll gemeinschaftlich für die Umwelt gearbeitet und gleichzeitig das Bewusstsein für das eigene Handeln gestärkt werden. Nachdem alle zusammengekommen sind, ging es mit Mülltüten und Handschuhen ausgestattet durch den Wald: verlorene OP-Masken und Haargummis, kaputte Glasflaschen, sogar ein alter Stromkasten lagen am Wegesrand oder versteckt zwischen den Ästen. Mehrere Kilo wurden von über 200 Schülerhänden, begleitet durch den Förster, in ca. zwei Stunden gesammelt.

    Dienstags sind die SchülerInnen zweier 7. Klassen ins Piccolo Theater gegangen. Verschiedene Spiele und Aufgaben sollten ca. drei Stunden die Klassen zusammenwachsen lassen und für ein besseres Kennenlernen sorgen. Dabei ging es nicht nur um Kreativität, sondern auch um Geschick, Kommunikation und Bewegung. Der Spaß sollte nicht fehlen, während man sich mit den MitschülerInnen ausgetauscht hat und so Berührungsängste abbauen konnte.

    Am Mittwoch hat es zwei Klassen in den Branitzer Park gelockt. Für andere 7. Klassen ging es an diesem Tag in das Piccolo Theater, so war der Wochenplan für die einzelnen Klassen unterschiedlich. Nach dem Treff früh am Branitzer Schloss sollten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Eine naturnahe Parkrallye hat die SchülerInnen an Bäumen und Denkmälern vorbeigeführt und forderte das Lösen verschiedener Rätsel in Gruppen. Im Anschluss folgte eine Führung durch den Park, die interessante Informationen zu Fürst Pückler und seiner Geschichte hervorbrachte.

    Der Donnerstag lief für die Klassen verschieden ab. Während die 7/2 in der Schule ein gemeinsames Frühstück mit einem Buffet abgehalten hat, für das jeder etwas mitgebracht hat, ging es für die 5. Klasse zu Build a Rock. Klettern und ein Vertrauensparcours standen auf dem Plan. In der Zeit hat die 7/2 in Gruppen aufgeteilt eigene Spiele gebastelt. Es war interessant, wie viele verschiedene Spiele jede Gruppe gebastelt hat. Mit viel Spaß und Kreativität entstanden total witzige Neuheiten.

    Am letzten Tag der Schulwoche hat die 7/2 ihre eigenen Spiele ausgetestet und gespielt. Ein selbstgebasteltes Werwolfspiel war dabei. Das gemeinsame Spielen war lustig und die SchülerInnen konnten so spielerisch zusammenwachsen und neue Freundschaften bilden. Die Klasse ist richtig gut zusammengewachsen. Die 5. und 6. Klasse haben in der Zeit das selbstkreierte Theaterstück der 7/1 „Gunnar und die Germanen - Barbarisch durch die Zeit“ in der Aula besucht, für das die Klasse 7/1 die Projektwoche für finale Proben zur Abrundung genutzt hat.

    So ist die Projektwoche für viele SchülerInnen eine tolle Möglichkeit gewesen, sich und die MitschülerInnen sowie die Schule besser kennenzulernen und eigene Fähigkeiten zu entdecken bzw. zu stärken.

    Die Germanen in der Zukunft! – ein Theaterprojekt der 7/1

    Am 16.09.2022 hat die Klasse 7/1 ihr Theaterstück über zwei Germanen, die in die Zukunft reisen, aufgeführt, welches durch ein Musikprogramm mit zahlreichen Darstellungen ergänzt worden ist.

    Im Genaueren geht es um die beiden Germarnenkinder Gunnar und Gustav, die durch Zufall in die Zukunft reisen. Dort treffen sie glücklicherweise einen alten Freund, den Gunnar schon aus einer vorherigen Zeitreise kennt. Gemeinsam mit Max, so heißt der Freund, den sie treffen, und Leonie, der besten Freundin von Max, lernen sie viele spannende Dinge über das moderne Leben kennen. Am Ende ihrer Zeitreise wissen sie zum Beispiel, was Autos sind, was ein Restaurant ist und wie man sich dort benimmt und noch vieles mehr.

    Doch hinter so einem scheinbar einfachen “Schultheaterstück“ steckt viel mehr als man denkt. Die Klasse 7/1 hat zahlreiche Stunden in die Umsetzung und Feinabstimmung gesteckt: Darunter sechs komplette Schultage, acht Schulstunden sowie über 30 Privatproben in ihrer Freizeit. Aber ein Theaterstück ist nicht bloß von den Schauspielern geprägt. Mindestens genauso wichtig sind die Umräumer und Statisten. Das Umräumen ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Ein Fehler könnte den gesamten reibungslosen Ablauf gefährden.

    Das Beeindruckendste am gesamten Theaterstück ist aber, dass es kein Vorgefertigtes aus dem Internet ist, es ist ein von Grund auf selbst ausgedachtes Stück aus der Feder des Schülers Ole aus der Klasse 7/1. Er und ein paar andere Schüler aus der Klasse haben die Idee bei einer Gruppenarbeit zu den Germanen im GeWi-Unterricht entwickelt.

    Von diesem Tag an hat Ole immer wieder verschiedene Fortsetzungen geschrieben. Das Theaterstück befindet sich mittlerweile in der fünften Generation, eine sechste über die fabelhafte und stürmische Reise durch Raum befindet sich bereits in Planung und vielleicht könnt ihr davon eine Kostprobe am Tag der offenen Tür des Pückler-Gymnasiums am Samstag, den 07.01.2023, in der Aula erwarten.

    Stabheuschrecken im Unterricht

    Seit ein paar Wochen hausen Stabheuschrecken in der Schule, aber keine Angst, das ist gewollt. Im NAWI-Raum leben die großen und kleinen Insekten in einem Terrarium. Sie sind Teil des Faches Naturwissenschaften. Zwei Mitschüler der 5. Klasse haben die Insekten mitgebracht, damit der Unterricht im wahrsten Sinne des Wortes lebendig wird.

    Jeden Tag soll sich eine andere Klasse um die Heuschrecken kümmern. Für die Lernenden sind die Beobachtungen und das Vorfinden neuer Häutungen eine spannende Sache. So ist die Pflege der Tiere keine Pflicht, sondern ein Privileg und die Schüler freuen sich auf die nächste praktische Unterrichtsstunde.

    Aus langweilig mach spannend, aus streng mach locker - das „Forum“

    Für den im August fertig gestellten Unterbau der Aula, das „Forum“, wird ein neuer eingängiger Name gesucht. Wenn ihr als Schülerschaft tolle Vorschläge habt, könnt ihr diese bei den Sekretärinnen Frau Hoppe oder Frau Storz innerhalb der Sprechzeiten oder bei den Schülersprecherinnen einreichen. Als Inspiration können hierbei die blauen Sofas und Sessel oder die digitale Ausstattung dienen.

    Jedoch gibt es auch einige Probleme in dieser neuen Welt: Essen und Trinken sind zum Schutz der Einrichtung untersagt. Dieser Punkt ist soweit noch verständlich, hingegen stößt das Aufenthaltsverbot für die SchülerInnen der Sek I in den Mittags- und Frühstückpausen den meisten bitter auf. Selbst bei frostigen Temperaturen soll auf andere Alternativen ausgewichen werden. Der Platz im „Forum“, von vielen heißbegehrt, reicht leider nicht aus. Auch in Freistunden, zur Erledigung von Hausaufgaben, wurden SchülerInnen verwiesen. Hier wünschen wir uns mehr Offenheit für alle Jahrgangsstufen, aber natürlich auch mehr Disziplin von den MitschülerInnen, damit keine Vorfälle weitere Verbote oder Einschränkungen nach sich ziehen. Das „Forum“ soll ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Lernens, aber keine verbotene Zone werden. Sonst sehen es womöglich bald viele SchülerInnen als Ort der Geldverschwendung an.

    Am Samstag, den 07.01.2023, ist der Tag der offenen Tür am Pückler-Gymnasium, dort können Eltern, SchülerInnen und potenzielle Neulinge das „Forum“ mit all seinen digitalen Neuheiten bestaunen, denn ansehnlich ist es auf jeden Fall. Vielleicht gibt es dann auch einen neuen Namen?

    Rock 'n' Roll auf dem Schulhof!

    Wie viele von euch sicherlich mitbekommen haben, wurde am 6.10.2022 der Schülerfunk des Pückler-Gymnasiums nach einer längeren Pause von zwei Jahren wiederbelebt. Der Schülerfunk soll voraussichtlich nach den Herbstferien wieder von 11.35 bis 12.05 Uhr, außer an Prüfungstagen, regulär in Betrieb genommen werden.

    Wir als Schülerblog-Team waren für euch am ersten Spieltag dabei, um uns eine eigene Meinung bilden zu können. Zuerst waren wir positiv überrascht, dass alles, trotz der Vorverlegung des Starts um drei Wochen, so gut geklappt hat. Doch nach längerem Anhören haben wir einige kleine Mängel festgestellt. Wir haben uns aufgrund der hohen Lautstärke teilweise nicht mehr verstanden. Damit man sich in der Pause entspannt unterhalten und die Musik genießen kann, sollte die Lautstärke reduziert werden. Schon vorbei oder geht es noch weiter? Die Übergänge sollten verbessert werden, teilweise hat es Pausen von zwei Minuten zwischen den Liedern gegeben. Die Mikrofonqualität sollte unbedingt verbessert werden. Man hat die Abmoderation kaum verstehen können.

    Unser Fazit: Tolle Idee mit Entwicklungspotential! Dranbleiben!

    Falls ihr Interesse habt, in eurer Mittagspause Musik auf dem gesamten Schulhof zu spielen, könnt ihr euch jetzt als ModeratorIn des Schülerfunks bewerben. Hierzu hat die Schülersprecherin Celina einen weiteren Aufruf geplant. So könnt ihr Teil des Ganzen werden und selbst beeinflussen, was gespielt wird. Aber selbst wenn ihr nicht ModeratorIn sein und trotzdem eure Lieblingsmusik auf dem Schulhof hören wollt, könnt ihr eure Songwünsche in den Wunschbriefkasten bei dem Schülerfunkstudio im Keller des B-Hauses einreichen. Der Raum ist durch “Schülerfunk“ gekennzeichnet. Ihr seid eher digital unterwegs? Dann sendet eure Ideen über den Instagram-Account @pueklergymnasium.

    Unser Schülerblog-Team - von SchülerInnen für SchülerInnen (aktualisiert)

    Wir als Schülerblog-Team wollen euch wöchentlich über die neusten Meldungen aus dem Alltag und dem Schulleben informieren. Ein besonderer Aspekt unserer Arbeit ist das Ressort „Film“. In Kombination mit der Film-AG spielen bei unserer Arbeit Traileranalysen, Kritiken und Theorien von und zu Filmen, Serien, aber auch Büchern eine Rolle. Ihr habt ein Thema, welches im Schülerblog besprochen werden soll? Dann meldet euch bei uns über Fronter!

    Unser Team besteht zur Zeit aus drei Redakteurinnen und zwei Redakteuren. Folglich stellen wir uns kurz vor:

    • Charline ist unsere vielseitig informierte Redakteurin.
    • Laura ist unsere kreative Grafikerin und Zuständige für zukünftige Zeichnungen.
    • Linus ist unser stets gut gelaunter Technikfanatiker.
    • Jaden ist ein zuverlässiger Redakteur mit strukturierter Arbeitsweise.
    • Stella ist unsere gesprächige Redakteurin und fragt neugierig nach.   
    • Frau Koinzer ist unsere wandernde Korrekturfeder.

    Wir hoffen, dass ihr euch für unseren Blog interessiert, und würden uns zukünftig sehr über eure Lesertreue freuen. Los geht's!

     

    Euer Schülerblog-Team

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